Bündnis gegen Depression: Informationen für Angehörige
In akuten Krisen findet man Hilfe bei folgenden Stellen rund um die Uhr:
Universitätsmedizin Göttingen
Von-Siebold-Str. 5, 37075 Göttingen
– Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Pforte/diensthabender Arzt: 0551 39-66610
Asklepios Fachklinikum Göttingen
Rosdorfer Weg 70, 37081 Göttingen, Tel.: 0551 402-0
Telefonseelsorge
Tel.: 0800 1110111
Rettungsdienst
Tel.: 112
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst
Tel.: 116 117
Die Krisen-Hotline Südniedersachsen
wird über das Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen organisiert.
Die Krisen-Hotline Südniedersachsen ist erreichbar unter der Nummer 0551 38 434 505.
Auch das Psychosoziale Zentrum (PSZ) Göttingen im Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge bietet telefonische Sprechzeiten in verschiedenen Sprachen an:
Dienstag von 15 – 16 Uhr und Freitag von 13 – 15 Uhr unter der Telefonnummer 0551 – 48824888
In den Zeiten, in denen die Hotline nicht erreichbar ist, kann die Telefonseelsorge angerufen werden: 0800-1110111. Sie ist rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen erreichbar.
Mein Kind ist depressiv – Gesprächskreis von/für Eltern in Bad Gandersheim
Nicht nur Erwachsene sondern auch Kinder und Jugendliche können an Depressionen erkranken. Bei vielen hat sich die Situation durch familiäre Belastungen, die Coronapandemie und den Personalmangel in Schulen und KITAs verschlimmert. Eltern suchen vermehrt in Praxen und Kliniken sowie bei Therapeutinnen und Therapeuten Hilfe für ihre Kinder. Bei der Diagnose und Behandlung von Depressionen und anderen psychischen Störungen kommt es zu monatelangen Wartezeiten und sogar suizidalen Krisen. Zusätzlich sind psychische Erkrankungen für Geschwister oder Klassenkameraden nicht nachvollziehbar, und Familien fühlen sich sogar stigmatisiert. Väter und Mütter können ihre Sorgen und Ängste teilen! Dafür hat sich auf Initiative von Frau Tillmann, Schulelternratsvorsitzende der IGS Einbeck, ein Gesprächskreis von Eltern für Eltern gegründet. Es ist egal, welche Schule ihr Kind besucht! Wir wollen in geschützter Atmosphäre miteinander sprechen, Informationen austauschen und uns gegenseitig unterstützen. Die Treffen finden einmal monatlich in den Räumlichkeiten der Gemeinwesenarbeit & Familienservicebüro, Moritzstrasse 6 in Bad Gandersheim statt. Das Angebot ist kostenlos.
Kontakt: mascha.tillmann@igs-einbeck.eu
Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter
unterstützt & angeleitet
Das Asklepios Fachklinikum Göttingen bietet alle zwei Wochen (donnerstags in den geraden Kalenderwochen jeweils von 17:30 bis 19:00 Uhr, im Großen Seminarraum im Sozialzentrum) eine Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter an.
Die Informationen und die Kontaktadresse finden Sie >> hier.
Gründung einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von an Depression erkrankten Menschen
Das Jahr 2025 startet mit einer Gruppengründung im Landkreis Göttingen. Genauer gesagt in Duderstadt.
Eine Austauschgruppe für Angehörige von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen steht in den Startlöchern und sucht Interessierte.
Bei unserer letzten Veranstaltung im Dezember in Duderstadt kam aus dem Publikum der Wunsch einer solchen Gründung. Dem kommen wir natürlich sehr gern nach.
Bei Fragen kontaktieren Sie uns. Gern auch persönlich bei der Sprechstunde freitags zwischen 11Uhr und 13Uhr im Bürgertreff der AWO in Duderstadt.
Die KIBIS im Gesundheitszentrum Göttingen sucht noch weitere Interessierte zur Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe an anderen Standorten zum Thema „Angehörige von an Depression erkrankten Menschen“. In der Gruppe soll es um den vertraulichen (Erfahrungs-)Austausch mit anderen Betroffenen gehen und darum, sich gegenseitig zu unterstützen und zu stärken in der jeweiligen Lebenssituation.
Für weitere Informationen können sich Interessierte bei der KIBIS unter Telefon 05 51 / 48 67 66 oder
per E-Mail an kibis@gesundheitszentrum-goe.de
montags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 15 bis 18 Uhr melden.
Filmtipp:
„Meine Tochter, ihre Depression und ich“ ist ein Film, der Mut macht und wichtige Einblicke in das Leben mit einem psychisch erkrankten Kind gibt.
Der Film ist bis zum 26.06.2025 in der ARD-Mediathek erhältlich.
SorgstDuDich? – Göttinger Kompass für mentale Gesundheit
Ein neues digitales Informationsangebot für mentale Gesundheit in Göttingen und Südniedersachsen geht online: die regionale Online-Plattform „SorgstDuDich?“
Die Plattform ist unter www.sorgstdudich.de abrufbar. Die Nutzung der Seite „SorgstDuDich?“ und ihrer Anwendungen erfolgt anonym.
Prävention im Fokus
Das Projekt richtet sich insbesondere an Menschen, die sich um ihre mentale Gesundheit sorgen, sowie deren Angehörige. Die Plattform gibt erste Tipps und Hilfestellungen und setzt damit explizit vor einer medizinischen Behandlung an. Die Online-Plattform „SorgstDuDich?“ bietet Interessierten allgemeinverständliche Unterstützung und stellt Werkzeuge zur zielgenauen Selbstbeobachtung und Achtsamkeit bereit. Sie stärkt so das Bewusstsein für mentale Gesundheit. Daneben liefert die Plattform Informationsmaterialien und Aufklärung rund um das Thema Depressionen.
„SorgstDuDich“-Kompass
Im Zentrum steht der „SorgstDuDich?“-Kompass. Er vermittelt und empfiehlt Werkzeuge, die bereits im Vorfeld von akuten Erkrankungen die Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für die mentale Gesundheit im Alltag schärfen. Der Kompass enthält individuelle Hilfestellungen, die als Handreichung zur Stärkung des Wohlbefindens, der Resilienz und damit vor allem der Depressionsprävention dienen. Die Tipps sind in unterschiedliche Handlungsfelder gegliedert. Die Pfade auf der Webseite werden durch ein anwendungsorientiertes Fragesystem bestimmt. So können Nutzerinnen zielgenau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Unterstützung bekommen.
In Südniedersachsen gibt es eine Vielzahl von Hilfsangeboten. Hier finden Sie die Informationen:
Wegweiser Südniedersachsen Psychisch krank – und nun?
Das Buch als PDF finden Sie >>hier
Den digitalen Wegweiser mit allen aktuellen Adressen aus Stadt und Landkreis Göttingen, Landkreis Northeim und bald auch Landkreis Holzminden:
Wir sind Kooperationspartner bei der WESPA-Studie für Angehörige
Gut zureden oder in Ruhe lassen? Viele Menschen fühlen sich hilflos im Umgang mit depressiv erkrankten Angehörigen. Eine Studie untersucht derzeit, wie ein Online-Programm Angehörige unterstützen kann. Dafür werden enge Bezugspersonen von depressiven Erwachsenen gesucht, die das Online-Programm testen und Fragen dazu beantworten. Anmeldung unter






