Freitag, 8. Mai 2026 | 10:00–15:00 Uhr | Altes Rathaus | Göttingen
Wie können Games im Gesundheitswesen unterstützen? Am Freitag, den 8. Mai, zeigt sich im Rahmen des PlayForward Festivals im Alten Rathaus, wie durch Gaming-Technologien im Life-Science- und Gesundheitsbereich neue Möglichkeiten eröffnet werden können.
Freuen Sie sich auf vier Impulsvorträge zu VR und AR in der Medizin, digitaler Teamkommunikation im Gesundheitswesen und Games im Employer Branding. Ergänzend präsentieren Informationsstände innovative Gamingansätze, die Bewegung fördern, mentale Gesundheit stärken und neue Wege im Recruiting eröffnen.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Akteurinnen und Akteure aus Pflege, Gesundheitswesen und Organisationen, die sich für innovative digitale Ansätze interessieren.
Programm
10.00 Uhr | Medizin neu erleben – Einsatz von VR und AR im Gesundheitswesen
Yvonne Radke, Universitätsmedizin Göttingen
10.45 Uhr | Stark im Kontakt: Technische Unterstützung empathischer Kommunikation in Teams
Prof. Dr. Knut Schnell, diadic
11:30 Uhr | Warum jedes Unternehmen eine Gaming-Strategie braucht
Stephan Egbringhoff, Akeyi
13:00 Uhr | Was haben Virtual Reality Technologie und Theaterwissenschaften mit Pflege zu tun?
Finja Düwel und Coco Rohwer, Wemento GmbH
Interaktive Informationsstände mit:
Die browserbasierten Spiele von AKEYI sind als Recruiting-Maßnahme meistens als eine Art Mini-Praktikum gestaltet, in denen die Spieler*innen den Alltag im Unternehmen erleben. Anders als bei Texten und Videos sind die potenziellen Bewerber*innen selbst aktiv und bekommen eine konkrete Vorstellung, warum das Unternehmen perfekt für den Start ins Arbeitsleben ist. Bei Interesse können die Spieler*innen sich dann direkt aus dem Spiel zum Karriereportal der Unternehmen weiterleiten lassen. Abseits von der Talent-Akquise können aber auch für andere Bereiche Spiele entwickelt werden. Ob für Schulungsinhalte, Onboarding oder im Marketing – den Möglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt.
Berti Games bringt Bewegung zurück in den Pflegealltag.
Berti motiviert Bewohnende, spielerisch aktiv zu bleiben und ihre Mobilität zu fördern.
Effektive Kommunikation ist im Alltag von Unternehmen ein wesentlicher Faktor für Ergebnisqualität und Gesundheit von Mitarbeiter:innen. Das gilt insbesondere in der medizinischen Versorgung. Der Nutzen empathischer Kommunikation in Teams ist nicht nur in der Praxis erlebbar, sondern auch wissenschaftlich belegt.
Der Vortrag und die Demonstration machen erlebbar, wie sich mit sozialen und digitalen Techniken empathische Kommunikation beispielsweise im Onboarding von Fachpersonal im Medizinbereich einsetzen lässt. Konkret werden dazu Techniken der angewandten Improvisation in der Medizin (Medical Improv) und eine neu entwickelte digitale Messaging-Plattform (diadic) zur Empathieförderung vorgestellt.
“Wenn Gedanken auf Reise gehen” mit Finja Düwel:
Reisen bedeutet Freiheit. Es schenkt Glücksmomente, erweitert den Blick und weckt tiefe Emotionen. Für viele pflegebedürftige Menschen ist es heute jedoch kaum noch möglich. Damit verblassen oft wertvolle Reiseerinnerungen – und damit ein Stück Identität und Lebensgeschichte. Mit „Wenn Gedanken auf Reise gehen“ bringen wir das Reisen zurück, direkt in Ihre Pflegeeinrichtung. Wir gestalten Erinnerungsarbeit als gemeinsame Gedankenreise und holen die positiven Effekte des Reisens dorthin, wo sie sonst fehlen. Mit modernen Virtual‑Reality‑Brillen ermöglichen wir Bewohnerinnen und Bewohnern virtuelle Besuche an über 200 Reisezielen. Diese eindrucksvollen VR‑Erlebnisse öffnen Erinnerungen, schaffen Freude und stärken das emotionale Wohlbefinden.
“Theaterprojekt: “Ein Stück von uns“ mit Coco Rohwehr:
Die Kraft der Theaterpädagogik schafft Räume, in denen Menschen sich ausdrücken können – jenseits von Sprache, kognitiver Leistungsfähigkeit oder körperlicher Einschränkung. Gerade in der Pflege eröffnet sie neue Zugänge zu Erinnerungen, Emotionen und sozialer Begegnung. Mit „Ein Stück von uns“ bringen wir theaterpädagogische Methoden in Pflegeeinrichtungen. Bewohnerinnen und Bewohner erhalten Raum, ihre Erfahrungen, Gefühle und Erinnerungen kreativ auszudrücken. Dabei geht es nicht um Schauspiel im klassischen Sinne, sondern um Begegnung, Ausdruck und gemeinsames Erleben. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, gesehen zu werden – nicht nur als Pflegebedürftige, sondern als Menschen mit Geschichte, Humor, Fantasie und Persönlichkeit. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Beziehung zwischen Bewohner:innen, Mitarbeitenden und dem sozialen Umfeld der Einrichtung.





