Projekt ParkCareNetz startet
Mit ParkCareNetz ist ein neues Projekt zur Weiterentwicklung der Parkinson-Versorgung in Südniedersachsen gestartet. Das Projekt knüpft an die Erkenntnisse und Kontakte aus dem Vorgängerprojekt ParkNetz an und verfolgt das Ziel, daraus ein dauerhaft tragfähiges und aktives regionales Parkinson-Netzwerk zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen eine bessere Versorgung und Lebensqualität von Menschen mit Parkinson sowie ihren An- und Zugehörigen.
Dafür setzt ParkCareNetz an verschiedenen Stellen an: Gemeinsam mit Menschen mit Parkinson, An- und Zugehörigen sowie Gesundheitsakteur*innen werden zielgruppengerechte Informationsangebote entwickelt, die Orientierung in der regionalen Versorgungslandschaft bieten. Geplant sind unter anderem Informationsmaterialien für die Zeit nach der Erstdiagnose, Veranstaltungen zur Versorgungsnavigation sowie ein Versorgungsatlas mit regionalen Angeboten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der interprofessionellen Zusammenarbeit. In gemeinsamen Fallbesprechungen sollen Akteur*innen verschiedener Professionen und Versorgungsbereiche voneinander lernen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für die Versorgung von Menschen mit Parkinson entwickeln.
Parallel dazu wird die regionale Vernetzung weiter ausgebaut und eine langfristige Steuerungsstruktur für das Netzwerk etabliert. Menschen mit Parkinson und ihre An- und Zugehörigen werden dabei ebenso wie Gesundheitsakteur*innen aktiv und gleichberechtigt in die Entwicklung und Umsetzung der Maßnahmen einbezogen.

Projektteam (von links): Marieke Frohme (Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen), Tabea Böttger (HAWK Hildesheim), Prof. Hendrike Frieg (HAWK Hildesheim), Lea Roddewig (Universitätsmedizin Göttingen), PD Dr. med. Christiane Müller (Universitätsmedizin Göttingen), Dr. Maria Barthel (HAWK Göttingen)
Dieses Projekt wird gefördert durch das niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung.
