Bündnis gegen Depression: Kinofilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“

18. Februar 2020 - 19:30 / 21:00

BBS Einbeck, Hullerser Tor 4, 37574 Einbeck

Kinofilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ 

Ab 18.30 Uhr ist der Infostand geöffnet.

Nach dem Film gibt es ein Publikumsgespräch mit Harald Riedl, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Northeim.

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen, dem Sozialpsychiatrischen Verbund Northeim und ZISS – Zentrale Informationsstelle Selbsthilfe – Selbsthilfekontaktstelle im Landkreis Northeim

Ein interaktives Film- und Medienprojekt über Depression: www.die-mitte-der-nacht.de

Ein Jahr im Leben von Menschen mit Depression und ihren Angehörigen: Axel Schmidt (Initiator des Filmprojekts, Filmemacher und Facharzt für Psychiatrie), Michaela Kirst (Dokumentarfilmregisseurin und Produzentin – sagamedia Büro Berlin) und Dirk Lütter (Kameramann und Grimme-Preisträger) haben zwei an Depression erkrankte Frauen und eine betroffene Familie über ein Jahr begleitet. Gemeinsam mit dem Deutschen Bündnis gegen Depression und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist so ein eindrückliches Filmdokument entstanden, das hilft, diese Volkskrankheit begreifbar und nachvollziehbar zu machen. „Man lebt so jahrelang in einem Haus und hat da schon immer gewohnt, und plötzlich entdeckt man eine Kellertür. Man macht die Tür auf, und es ist einfach nur dunkel, und irgendjemand stößt einen die Kellertreppe runter und macht die Tür dann zu. Das Einzige, was einem bleibt, ist sich durch den Raum zu tasten und irgendwie muss man den Weg da raus wiederfinden oder im Idealfall einen Lichtschalter.“ So beschreibt eine Protagonistin aus Berlin ihre Erfahrung mit der Erkrankung Depression. Beobachtende Aufnahmen wechseln sich in dem 75-minütigen Film mit Interview-Ausschnitten ab, auf Sprechertext und Erklärungen wird dabei bewusst verzichtet.