Das aQua-Institut und die Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen luden
beim Symposium „Die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Niedersachsen“ am 6. März 2024 zu einem interdisziplinären Austausch über die Herausforderungen und Chancen der Gesundheitsversorgung im Land ein.

Die Veranstaltung bot eine Plattform für den Dialog zwischen Politik, Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft und fand als Hybridveranstaltung statt. Auf dem Programm standen eine Begrüßung durch Dr. Andreas Philippi, Niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Impulsvorträge von Prof. Ferdinand Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt und Prof. Dr. Dagmar Krefting, Direktorin des Instituts für Medizinische Informatik der Universitätsmedizin Göttingen, Demonstrationen und eine Podiumsdiskussion zu verschiedenen Aspekten der digitalen Gesundheitsversorgung in Niedersachsen. Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen der Gesundheitsversorgung nahmen an der Veranstaltung teil. Zu den prominenten Gästen gehörten die Oberbürgermeisterin von Göttingen, Petra Broistedt, sowie Vertreter*innen des Inklusionsrates, der Kassenärztlichen Vereinigung, des Bildungswerks Niedersachsen, des Gesundheitszentrums Göttingen, der Universitätsmedizin Göttingen, des Instituts für Allgemeinmedizin und viele mehr. In verschiedenen Vorträgen wurden aktuelle Themen wie die digitale Transformation, die sektorenübergreifende und lokale Patientenversorgung, die Zukunft der Gesundheitsdatennutzung sowie die Potenziale und Barrieren von medizinischen und Gesundheitsdaten erörtert und diskutiert.

Die Präsentationen zu den Vorträgen können Sie hier herunterladen:

>> hier können Sie die Aufzeichnung der Veranstaltung ansehen.

Björn Broge, Geschäftsführer des aQua-Instituts, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Symposiums: „Wir haben heute spannende und inspirierende Vorträge gehört, die uns einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Gesundheitsversorgung in Nieder-sachsen gegeben haben. Ich freue mich über den regen Austausch zwischen den Teilnehmenden, der zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die die Qualität und Sicherheit für die Patientinnen und Patienten verbessern. Das aQua-Institut wird weiterhin seinen Beitrag dazu leisten, indem es Wissen generiert, Qualität fördert und Innovationen unterstützt.“

Das Symposium bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über die bestehenden Herausforderungen und Chancen der Gesundheitsversorgung in Niedersachsen auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und neue Impulse zu erhalten. Es zeigte auch die Bedeutung der Vernetzung und Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren der Gesundheitsversorgung auf, um eine qualitativ hochwertige, bedarfsgerechte und nachhaltige Versorgung für die Bevölkerung zu gewährleisten.

Dr. Corinna Morys-Wortmann von der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen, die das Symposium mitorganisiert hat, betonte die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit in der Gesundheitsversorgung: „Das Symposium hat gezeigt, wie wichtig es ist, über die Grenzen der einzelnen Sektoren und Einrichtungen hinweg zu denken und zu handeln. Nur so können wir eine Versorgung sicherstellen, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Menschen orientiert und die vorhandenen Ressourcen optimal nutzt. Die Gesundheitsregion Göttin-gen/Südniedersachsen ist ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche regionale Vernetzung, die sich stetig weiterentwickelt und neue Impulse aufnimmt.“

Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, Gründer des aQua Instituts begrüßt die Teilnehmenden.