Hier finden Sie alle Kooperationspartner im Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen:

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Alle Termine und Veranstaltungen finden Sie im Terminkalender unten auf dieser Seite

Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen

Das „Deutsche Bündnis gegen Depression e.V.“ entstand im Rahmen des „Kompetenznetzes Depression, Suizidalität“ und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Deutsche Bündnis und mittlerweile über 80 regionale Bündnisse tragen unter dem Dach der Stiftung Deutsche Depressionshilfe dazu bei, die Versorgungssituation für depressiv erkrankte Menschen durch gleichzeitige Intervention auf mehreren Ebenen zu verbessern. Die vier Säulen der Arbeit aller Bündnisse sind

  1. Aufklärung der Bevölkerung, dadurch Entstigmatisierung der Krankheit und der Erkrankten
  2. Fortbildung von Multiplikatoren (Polizisten, Lehrern, Seelsorgern, Übungsleitern u. a.)
  3. Ausbau von (Selbst-)hilfeangeboten
  4. Schulung von Hausärzten

Im September 2019 wurde das regionale „Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen“ gegründet. Verschiedene Institutionen, Kliniken, Mitglieder der Sozialpsychiatrischen Verbünde, Sozialpsychiatrische Dienste sowie Selbsthilfegruppen, Ehrenamtliche und die Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen engagieren sich, um gemeinsam Aufklärungsarbeit zu leisten, das Thema „Depressionen“ verstärkt in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, das Wissen über die Krankheit in der Bevölkerung zu erweitern und dadurch Suiziden vorzubeugen.

Die Depression gehört zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Gemäß einer aktuellen Studie des Robert Koch-Instituts erkranken in Deutschland im Laufe eines Jahres 7,7 % der Bevölkerung an einer behandlungsbedürftigen Depression – das sind ca. 5 Millionen Bundesbürger. Depressionen stellen einen wesentlichen Risikofaktor für Suizide dar.

Obwohl wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, erhalten nur etwa 10 % der betroffenen Patienten eine angemessene Behandlung. Psychotherapeutische oder psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen, fällt vielen Menschen noch schwer.  Häufig wird eine Depression nicht als Krankheit erkannt, sondern als persönliches Versagen oder Schuld empfunden. Durch intensive Aufklärungsarbeit möchte das Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen helfen diesen Blick auf die Krankheit zu ändern.

Was macht das Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen?

Eine gut besuchte Auftaktveranstaltung mit Schirmherrin Rebecca Siemoneit-Barum in der Northeimer Stadthalle, über 15 öffentliche Vorträge zu verschiedene Aspekten der Depression in Kooperation mit der Volkshochschule Göttingen, der Kreisvolkshochschule Northeim, KIBIS und anderen Beratungsstellen sowie Info-Veranstaltungen für/ mit Hausärzten in Kooperation mit den Ärztevereinen Seesen und Northeim fanden bereits statt.

Zwei Informations-Flyer mit den regionalen Hilfsangeboten, einer davon in leichter Sprache, wurden gemeinsam entwickelt und verteilt. Bei großer Nachfrage sind bereits Neu-Auflagen notwendig. Eine Wandergruppe wurde mit Unterstützung der ZISS in Northeim gegründet. Im Kino Northeim und der BBS Einbeck wurde der Film „In der Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ gezeigt. Anschließend bestand die Möglichkeit, mit Fachleuten über den Film und offene Fragen zu diskutieren. Eine Krisen-Hotline wurde initiiert, die psychisch belasteten Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zur Verfügung steht.

Neues aus dem Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen

Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen: Flyer in Leichter Sprache neu aufgelegt.

Corona: Hilfe bei psychischen Belastungen durch die Corona-Krise

Menschen fühlen sich belastet, weil sie unter der häuslichen Isolation leiden oder eng mit anderen zusammenleben, den sozialen Rückhalt vermissen, die Struktur im Alltag verlieren, weil sie momentan keine regelmäßigen Termine wahrnehmen können oder nicht wissen, wie es weitergeht.

Jederzeit kann die Telefonseelsorge angerufen werden: 0800-1110111. Sie ist rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen erreichbar.

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen ist erreichbar unter 0551 39-66610. Informationen für ambulante Patient*innen zu den Angeboten (einschließlich Informationen zu Rezepten) während der aktuellen Phase der Covid-19-Pandemie finden Sie hier.

Das Asklepios Fachklinikum Göttingen ist erreichbar unter 0551 402-0.

Die Paracelsus-Roswitha-Klinik Bad Gandersheim ist tagsüber erreichbar unter 05382 917-384.

Den Sozialpsychiatrischen Dienst Göttingen erreichen Sie unter 0551 400-4862.

Den Sozialpsychiatrischen Dienst Northeim erreichen Sie unter 05551 708575.

Ex-In bietet Peer-toPeer-Beratung an: Genesungsbegleitungshotline täglich zwischen 17 und 19 Uhr unter der Telefonnummer: 0176 / 54 82 00 62, Mailberatung unter: mailberatung@genesungsbegleiter-hh.de
Genesungsbegleitung (EX-IN) Göttingen und Südniedersachsen:
Telefonische Sprechstunde: Di: 10 – 12 Uhr; Tel: 0151 23 20 19 95
Mailkontakt: goettingen@ex-in-niedersachsen.de

Auch das Psychosoziale Zentrum (PSZ) Göttingen im Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge bietet telefonische Sprechzeiten in verschiedenen Sprachen an:
Dienstag von 15 – 16 Uhr und Freitag von 13 – 15 Uhr unter der Telefonnummer 0551 – 48824888

Veranstaltungen 2019/Anfang 2020

Abgesagt: Gesundheitsforum in Einbeck: Psychische Gesundheit

Am 18. März laden wir um 18.00 Uhr ins Historische Rathaus in Einbeck ein. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Sie hören die beiden Fachvorträge  „Lebensberatung: für seelische Gesundheit und Stabilität – damit
Symptome nicht zur Erkrankung werden“ und „Depression und Arbeitswelt“. Anschließend können Sie an zwei der vier Themeninseln sich informieren und diskutieren zu den Themen:

  • Vorstellung: „Bündnis gegen Depression“
  • Angsterkrankungen
  • Tiergestützte Psychotherapie
  • Aspekte der Suchtmedizin

Den Flyer mit dem Programm finden Sie hier.

Anmelden können Sie sich hier.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Verbockt! Die Depression hat mich bestimmt. Jetzt bin ich dran. Vielleicht.

Autorenlesung mit Markus Bock am 20. Februar 2020 in der Paracelsus-Roswitha-Klinik in Bad Gandersheim, Dr.-Heinrich-Jasper-Str.2a, 37581 Bad Gandersheim

Markus Bock schreibt mit seinem Blog „verbockt“ immer über seine Erfahrung mit Depression, den Alltag mit Kind und über seine Strategien zur Alltagsbewältigung. Markus Bock leidet seit Jahren unter Depression. Depressionskrank, bereits zwei Suizidversuche wie mehrere Therapien unternommen und Familienvater eines Sohnes. Markus Bock kann von einer starken beeindruckenden persönlichen Lebensgeschichte berichten. Im Schreiben fand er eine stille Therapie für sein Leiden. Auf seinem Blog „Verbockt. Die Depression hat mich bestimmt. Jetzt bin ich dran. Vielleicht“ gibt er uns Einblicke in seine Gedankenwelt, in seinen Alltag, seine persönliche Umgebung und wie er mit seiner Krankheit
umzugehen weiß. Fesselnd, authentisch, aber niemals tragisch und immer mit einer Prise Ironie, erzählt Markus Bock was es bedeutet, an der Volkskrankheit Depression zu leiden und gleichzeitig ein Kind großzuziehen. Markus Bock macht sich stark – er macht sich stark für alle anderen, die entweder selbst an Depression erkrankt sind oder die latente Angst verspüren ebenfalls daran zu erkranken.

Der Eintritt ist frei.

2020.02.20 PM Autorenlesung Bock

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Am 18. Februar 2020 Filmvorführung in der BBS in Einbeck

Ab 19.00 öffnet der Infostand im Forum der BBS Einbeck, Hullerser Tor 4, 37574 Einbeck, und um 19.30 Uhr beginnt der Film In der Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag.

Anschließen gibt es wieder ein Publikumsgespräch mit Harald Riedl, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung wird unterstützt von der BBS Einbeck, Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen, dem Sozialpsychiatrischen Verbund Northeim und ZISS – Zentrale Informationsstelle Selbsthilfe – Selbsthilfekontaktstelle im Landkreis Northeim

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Am 19. November 2019 laden wir ein zur Filmvorstellung in der Neuen Schauburg in Northeim!

Ab 19.00 öffnet der Infostand und um 20.00 Uhr beginnt der Film In der Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag.

Anschließen gibt es ein Publikumsgespräch mit Harald Riedl, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen, dem Sozialpsychiatrischen Verbund Northeim und ZISS – Zentrale Informationsstelle Selbsthilfe – Selbsthilfekontaktstelle im Landkreis Northeim

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Am 9. September 2019 startete das Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen mit einer Auftaktveranstaltung in Northeim.

Der Markt der Möglichkeiten mit 20 Informationsständen bot einen Überblick über die verschiedenen Institutionen und Einrichtungen in der Region.

Hier geht es zu den Bildern der Auftaktveranstaltung.

Es handelt sich dabei um eine Initiative verschiedener Institutionen und ehrenamtlich engagierten Menschen, die das Thema „Depressionen“ verstärkt in der Öffentlichkeit bekannt machen und sich für eine verbesserte Versorgung von Menschen mit Depressionen einsetzen möchten.

Schirmherrin des regionalen Bündnis ist Frau Rebecca Siemoneit-Barum.

Zum Hintergrund: Die Depression gehört zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Gemäß einer aktuellen Studie des Robert Koch-Instituts erkranken in Deutschland im Laufe eines Jahres 7,7 % der Bevölkerung an einer behandlungsbedürftigen Depression – das sind ca. 5 Millionen Bundesbürger. Depressionen stellen auch einen wesentlichen Risikofaktor für Suizide dar.

Obwohl wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, erhalten nur etwa 10 % der betroffenen Patienten eine langfristig adäquate Behandlung.

Psychotherapeutische oder psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen, fällt vielen Menschen noch schwer.  Häufig wird eine Depression nicht als Krankheit erkannt, sondern als persönliches Versagen oder Schuld empfunden. Auch von Ärzten werden Depressionen zum Teil noch übersehen.

Das Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen wurde initiiert von:

  • Asklepios Fach Klinik Göttingen
  • Gesundheitsregion Göttingen / Südniedersachsen
  • Landkreis Northeim
  • Paracelsus-Roswitha-Klinik
  • Sozialpsychiatrischer Verbund Northeim
  • Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
  • ZISS – Zentrale Informationsstelle Selbsthilfe – Selbsthilfekontaktstelle im Landkreis Northeim

Weitere Institutionen, niedergelassene Ärzte, Initiativen von Betroffenen und andere Bündnispartner arbeiten aktiv in unserem „Bündnis gegen Depression“ mit.

Ein Interview des Stadtradios Göttingen mit Chefarzt Dr. Martin Lison und Oberarzt Helmut Platte von der Paracelsus-Roswitha-Klinik, Bad Gandersheim, ist hier zu hören.

Eine Übersicht über die Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2019 finden Sie hier und die Einzeltermine im unten stehenden Terminkalender.

Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen

Veranstaltungstermine

Mai 2020

Es liegen für diesen Monat keine Termine vor

Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen