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Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen

Am 9. September um 17.00 Uhr startet das Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen mit einer Auftaktveranstaltung in der Stadthalle Northeim.

Ab 16.00 Uhr öffnet bereits der Markt der Möglichkeiten mit den Informationsständen der verschiedenen Institutionen und Einrichtungen. Bei einer Tasse Kaffee können Sie sich in Ruhe vor der Veranstaltung informieren.

Es handelt sich dabei um eine Initiative verschiedener Institutionen und ehrenamtlich engagierten Menschen, die das Thema „Depressionen“ verstärkt in der Öffentlichkeit bekannt machen und sich für eine verbesserte Versorgung von Menschen mit Depressionen einsetzen möchten.

Schirmherrin des regionalen Bündnis ist Frau Rebecca Siemoneit-Barum.

Zum Hintergrund: Die Depression gehört zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Gemäß einer aktuellen Studie des Robert Koch-Instituts erkranken in Deutschland im Laufe eines Jahres 7,7 % der Bevölkerung an einer behandlungsbedürftigen Depression – das sind ca. 5 Millionen Bundesbürger. Depressionen stellen auch einen wesentlichen Risikofaktor für Suizide dar.

Obwohl wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, erhalten nur etwa 10 % der betroffenen Patienten eine langfristig adäquate Behandlung.

Psychotherapeutische oder psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen, fällt vielen Menschen noch schwer.  Häufig wird eine Depression nicht als Krankheit erkannt, sondern als persönliches Versagen oder Schuld empfunden. Auch von Ärzten werden Depressionen zum Teil noch übersehen.

Das Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen wird im Wesentlichen von folgenden Institutionen getragen:

  • Gesundheitsregion Göttingen / Südniedersachsen
  • Sozialpsychiatrischer Verbund Northeim
  • Paracelsus-Roswitha-Klinik
  • Asklepios Fach Klinik Göttingen
  • Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Weitere Institutionen, niedergelassene Ärzte und Initiativen von Betroffenen werden aktiv in unserem „Bündnis gegen Depression“ mitarbeiten.