3. Regionale Gesundheitskonferenz am 13.11.2017 in Hann. Münden

ZukunftsForum Gesundheit in Südniedersachsen
Thema: Psychische Erkrankungen

Gesundheitskonferenz: Psychische Erkrankungen

Am 13. November fand die 3. Gesundheitskonferenz der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen im Welfenschloss, Hann. Münden, zum Thema Psychische Erkrankungen statt.

Die Gesundheitskonferenz richtete sich als Angebot sowohl an interessierte Bürgerinnen und Bürger, als auch an Fachpublikum sowie Akteure und Netzwerker der Region. Neben dem Vortragsprogramm mit Vorträgen zu den Themen Krankenversorgung für psychische Erkrankungen in Niedersachsen, Besonderheiten der psychiatrischen Versorgung für Jugendliche und junge Erwachsene, Stand und Entwicklung der Versorgung im ländlichen Raum und zu den Angeboten vor Ort gab es parallel einen Markt der Möglichkeiten. Hier stellten 23 Institutionen, Selbsthilfegruppen und Unternehmen ihre Angebote vor und standen für Fragen zur Verfügung. Das Programm endete mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Psychische Gesundheit – Herausforderung für alle Bereiche des Gesundheitswesens“.

Referentinnen und Referenten waren Claudia Schröder, Abteilungsleiterin Gesundheit und Prävention, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Hannover, Prof. Dr. med. Luise Poustka, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG),  Dr. Martin Lison, Chefarzt, Paracelsus-Roswitha-Klinik, Bad Gandersheim,  Barbara Jankowski, Kirchenkreissozialarbeit und Geschäftsführung Diakonisches Werk Münden. Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Gesundheitsregion Göttingen e.V. begrüßte zusammen mit Landrat Bernhard Reuter und dem Geschäftsführer des Klinikums Hann. Münden, Florian Friedel die Gäste und moderierte die Podiumsdiskussion. Durch die Veranstaltung führte Dr. Uwe Graells.

Die Gesundheitskonferenz fand bereits zum dritten Mal in Südniedersachsen statt. Sie ist ein Element des vom Land Niedersachsen geförderten Projekts „Gesundheitsregionen Niedersachsen“. Das Ziel ist es, sowohl den regionalen Akteuren des Gesundheitswesens als auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern mehr Verantwortung und Spielraum bei der Gestaltung der regionalen Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Gemeinsam sollen gesundheitliche Probleme aufgegriffen, Lösungsstrategien entwickelt und an ihrer Umsetzung gearbeitet werden, denn die Gesundheitsversorgung findet naturgemäß dort statt, wo die Menschen leben. Vor diesem Hintergrund sind Landkreise, Städte und Gemeinden besonders herausgefordert, soziale und gesundheitliche Belange der Menschen direkt vor Ort bedarfsgerecht zu gestalten.